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Medley 125 mit Start-/Stop-Automatik, Leihfahrzeug
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compasss

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Aus: Bonn
Fahrzeug: Beverly 350 & Honda NC700XD & Kymco People GTi 300
Beiträge: 466

PM an compasss

Medley 125 mit Start-/Stop-Automatik, Leihfahrzeug

Erstellt am 20.12.17 00:02

Da hat man schon zwei Roller, das Motorrad nur ein Saisonkennzeichen, und dann stehen beide Roller zeitgleich in der Werkstatt. Und mindestens einen Roller brauche ich, um zur Arbeit zu kommen.

Der Händler hat mir einen 125er Piaggio Medley -ein Vorführfahrzeug- überlassen, und ich konnte ihn über rund 200 km strapazieren ... und das war nicht schlecht. Der Abstieg von 34 auf 12 PS war auf den ersten 10 km etwas gewöhnungsbedürftig, aber dann hatte ich meine Fahrweise angepasst Verbrauch bei hohem Autobahnanteil etwas über drei Liter. Jeden Lastwagen konnte man einholen, und auch "an ihm vorbeifahren", der gerichtlich vorgeschriebene Geschwindigkeitsüberschuss von 10 km/h bei Überholvorgang war bei meinem Gewicht vielleicht doch nicht drin.

Ich schreibe über diese Erfahrung, weil der Medley ja doch dem Beverly recht ähnlich sieht. Ist ein wenig kleiner als der 300/350er, aber man hat recht bequem Platz drauf. Der Wetterschutz ist recht gut, bei meiner Größe streicht der Wind über die Oberschenkel, aber der Rest der Hose und die Schuhe waren sogar bei einem kurzen Schnee(matsch)intermezzo und Regen gut geschützt. Der Platz unter der Sitzbank ist riesig, die Sitzbank bequem, das Amaturenbrett schick und gut ablesbar, der Tacho eilt nicht übertrieben vor, das Licht trotz nur H4 besser als bei meinem 350er. ABS ist vorhanden, der Motorlauf wirklich schon fast vibrationsfrei zu nennen, leise ist das Teil auch noch.

Damit wären wir schon beim Motor, flüssigkeitsgekühlt, aber der Kühler ist an der Schwinge montiert, so dass Schlauch(ab)platzer nicht vorkommen sollten. Neben der Vibrationsarmut hat mich aber die Start-/Stop-Automatik begeistert. So was will ich auch! Was ist das?

Es gibt keinen Anlasser mit extra Motor, Einrückmechanismus und oder Freilauf, sondern die Lichtmaschine ist gleichzeitig der Anlasser. Damit sich das Kombiteil nicht übermäßig quälen muss, wird bei Stillstand des Motors ein Dekompressionsmechanismus aktiviert (beim Honda SH 125 beispielsweise durch eine geringfügige Öffnung des Auslassventils), und beim Starten muss der E-Motor keinen so hohen Widerstand in der Kompressionsphase überwinden. Der Anlassvorgang ist schnell und leise, auch bei winterlichen Temperaturen.

Solange der Motor noch kalt ist, ist der Start-/Stop-Mechanismus deaktiviert. Sobald der Motor Betriebstemperatur hat, greift die Automatik ein; bei Null Gas und Stillstand des Hinterrads für ca. drei Sekunden geht der Motor aus und ein grünes Blinklicht im Cockpit an. Sobald man am Gasgriff dreht -auch "dynamisch"- springt der Motor sofoert an und kommt ohne Verzögerung auf Drehzahl, so dass einem 125er-mäßigen Ampelstart nichts im Wege steht. Das klappt so gut, dass es mich wirklich begeistert hat. Sonst hätte ich die Automatik auch ausschalten können, da wo normalerweise der Kill- oder Not-Ausschalter ist kann die Automatik jederzeit an- oder ausgeschaltet werden.

Während des Stillstands bleibt die Beleuchtung, ggf. auch die Blinker an. Mir war ein wenig Bange, was denn passieren würde, wenn die Batterie ein wenig schwächlich wäre. Immerhin ist der Hauptscheinwerfer mit 45 Watt ja doch kräftig an Saugen. Aber auch 5 Min vor geschlossener Schranke waren kein Problem.

Wie gesagt, vibrationsarmer Lauf und das geniale Startverhalten haben mir sehr gut gefallen. Hoffentlich kann ich den großen Beverly noch so lange fahren, bis so etwas Feines auch mit mehr als 12 PS zu haben ist.

Der 22 PS Roller war zuerst fertig, also habe ich den 125er abgegeben und mich auf den 250er gesetzt. Ist fahrdynamisch doch ganz was anderes, aber ein wenig Wehmut bleibt!

bis denne ...

compasss


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Ewald

Administrator

Aus: München
Fahrzeug: Beverly 350 weiß
Beiträge: 1238

PM an Ewald

Medley 125 mit Start-/Stop-Automatik, Leihfahrzeug

Erstellt am 21.12.17 04:48

Hallo Compass,

Danke Dir für Deinen Bericht. Das mit der Start/Stop Automatik ist sehr interessant. Ob es viel Sprit spart oder nur etwas in jedem Fall trägt so etwas zur Reduktion von CO2 und fossilen Brennstoffen in der Summe bei. Man frägt sich warum man darauf nicht schon früher gekommen ist und eigentlich "Jahrhunderte-lang" die Verbrennungsmotoren im Stand laufen lassen hat. Unsere drei in der Firma genutzten Fahrzeuge Peugeot Bipper, Fiat Doplo und Citrioen Bipper haben dies auch, allerdings "steht" der Motor maximal drei Minuten und gepaart mit ein sündhaft teuren Batterie > 250€ tut die sicherlich inzwischen veraltete Technologie nur eher selten und zeigt meistens leider nur im Display an "Start-Stop nicht verfügbar" - Nachfragen in den Werkstätten warum oder besser warum nicht wird mit Axelzucken, Augenrollen und Hinweise auf Außentemperaturen, Ladezustand der Batterie und den Auswirkungen des Tidenhubs bei Helgoland abgetan. Schade.

Liebe Grüße

Ewald



Oggi tirata fuori la bestiolina!

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Beff

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Aus: Bayern
Fahrzeug: Beverly 350
Beiträge: 132

PM an Beff

Medley 125 mit Start-/Stop-Automatik, Leihfahrzeug

Erstellt am 09.01.18 17:03

Hallo compasss,

dem Dank von Ewald möchte ich mich anschließen: schön geschrieben und ein Genuss zu lesen! Und dass der Genuss beim Fahren auch nicht an den KW oder km/h hängt, sondern – zumindest eben bei (uns) Genussfahrern – am stimmigen Gesamteindruck, zu dem auch Laufruhe, gut ablesbare Armaturen, ein bequemer Sitz und so weiter beitragen, das hat sich bei denen herumgesprochen, die so einen Bericht wie den Deinen schreiben, lesen oder darin ihre eigenen Erfahrungen wiederfinden.

Was Du da am Medley lobst (neben der Hervorhebung des Start-Stopp-Systems) ist auch das, was ich am Beverly schätze und mich letztlich zum Kauf bewegt hat: der stimmige Gesamteindruck, der so etwas wie einen Charakter zu offenbaren scheint; einen Charakter welcher sich beim Beverly als das ausgewogene Verhältnis der beiden bestimmenden Qualitäten Leichtfüßigkeit und Souveränität profiliert, und der vermutungsweise einerseits das Kind eines schöpferischen Geistes ist, andererseits aber auch selbst im gleichen Sinne inspirierend wirkt. Jedenfalls habe ich die Erfahrung gemacht, dass ich von manchen Fahrzeugen auf besondere Weise eingestimmt werde – so als ob sich da etwas Menschliches mitteilen würde. Wäre auch nicht verwunderlich, denn schließlich kann am Anfang einer Fahrzeugentwicklung immer noch ein Mensch stehen, der die Idee von einem bestimmten Fahren hat, die er durch ein Fahrzeug realisieren will. Gerade den Italienern traut man das gerne noch zu. Dafür verzeiht man ihnen dann auch die eine oder andere (aber nicht unbedingt jede!) Nachlässigkeit bei den Nebenaggregaten. Bei den Japanern ist es klischeehaft eher umgekehrt: man erwartet keinen Charakter zu entdecken, sondern perfekte Funktionalität bis ins Detail. Den vehement geschmähten und massenhaft benutzten Joghurtbecher eben. Die sehen alle gleich aus, auch wenn es sie in verschiedenen „Geschmacksrichtungen“ gibt; irgendwie langweiliger Einheitsbrei. Aber diese Gleichheit des Charakters kann es auch bei starken Charakteren geben (HD z.B.).

Natürlich haben beide Konzepte ihre Vorzüge. Die problemlose Fahrmaschine hat sie ohne Zweifel. Die charismatische Diva hat sie auch. Und natürlich wird dauernd versucht beides unter einen Hut zu bringen. Nicht ohne Erfolg. Aber auch nicht ohne Verluste. Die Verluste treten dann an den Extrem(ität)en auf, die gekappt werden müssen, damit das Paar sich auf der Märchenhochzeit umschlingen kann. Manchmal entstehen so gelungene Torsi, manchmal bleiben aber auch nur Trümmerhaufen übrig. Das lässt sich aber auch nicht leicht beurteilen! Du schriebst ja „Der Abstieg von 34 auf 12 PS war auf den ersten 10 km etwas gewöhnungsbedürftig, aber dann hatte ich meine Fahrweise angepasst“; dieser „Abstieg“, der das Verhältnis des einen Konzeptes zum andern in Worte fasst, den Übergang, den Unterschied – was wird aus ihm nach den ersten 10 km? Ist er noch existent? Oder ist er verschwunden? Aus dem Blickfeld und hinter dem Horizont verschwunden. Wenn man ehrlich zu sich selber ist. Vielleicht. Vielleicht bleibt aber auch bei dem einen oder anderen immer die Erinnerung der Maßstab. Die Erinnerung an das Bessere. An die 34 PS. Ich denke, das hängt davon ab, ob die 34 PS wirklich auch besser waren. Oder eben nicht wirklich besser, sondern ebenso gut. Oder sogar schlechter. Und natürlich hängt es davon ab, worauf es einem ankommt. Darauf, unmittelbaren Fahrspaß zu haben, oder darauf mehr Leistung zu haben (als andere, als vorher). So oder so scheint es aber letztlich daran zu hängen, dass jeder seinen eigenen Maßstab findet und anlegt - und das bedeutet nicht weniger als sich darauf zu besinnen, woran einem liegt. Das scheint mir die Krux derjenigen zu sein, die „offiziell“ oder „inoffiziell“ als Tester unterwegs sind und verschiedene Modelle miteinander vergleichen (oder auch nur ein Modell „testen“, was ja auch das Anlegen eines Maßstabes erfordert, der dann oft von den konkurrierenden Modellen genommen wird); da wird das eine Modell zum Maßstab für das andere. Und das verzerrt die Perspektive ungemein! Wenn ich von 34 auf 12 PS umsteige, erlebe ich das als einen Abstieg. Wenn ich von 2 PS auf 12 umsteige, erlebe ich das als einen Aufstieg. Ist das wichtig? Ich meine: ist das wichtig für die Beurteilung der 12 PS? Ist das objektiv? Objektiv sind 12 PS weniger als 34 – aber sind sie damit auch schon „schlechter“? Oder ist es nicht wichtiger mich zu fragen: wie erlebe ich denn die 12 PS ganz unmittelbar, ohne Bezug auf andere „vergleichbare“ Motorisierungen? Mich zu fragen: sind diese 12 PS gut oder nicht gut? Und ich meine: sie können beides sein. Ganz objektiv. Es gibt Motoren mit 12 PS die wirken schwach und überfordert und lustlos. Und es gibt welche, die wirken stark und spielerisch und gut gelaunt. Und jetzt wieder subjektiv: mir ist ein Motorrad mit 12 PS, das mich durch seine Stärke beeindruckt lieber, als eines mit 120 PS, das mir dauernd überanstrengt vorkommt. Und wenn dann zur Stärke noch andere Qualitäten wie Behändigkeit, Bequemlichkeit und Eleganz hinzukommen, auf der anderen Seite vielleicht noch Schwerfälligkeit, Unbequemlichkeit und ein insgesamt ungehobelter Auftritt, dann verschwindet der nominelle Leistungsüberschuss noch schneller in der Bedeutungslosigkeit. Aber es ist halt schwieriger solche Qualitäten mit treffenden Begriffen einzufangen, als zum Beispiel sogenannte objektive Eigenschaften wie eine Motorleistung, eine Beschleunigung, eine Höchstgeschwindigkeit, einen Durchschnittsverbrauch, eine Zuladung usf. Dafür haben wir Begriffe geschaffen: PS (oder KW), m/s², km/h, l/km, kg; verbunden mit Zahlenwerten ergibt sich jeweils eine beliebig feine Skala, die auch beliebig genaue und umfangreiche (aber letztlich vielleicht auch unbedeutende) Vergleiche möglich macht. Für Fahrspaß haben wir so ein Begriffsinstrumentarium nicht.

Oder doch? Reicht hier nicht ein einfaches Ja oder Nein? „Macht Spaß!“ oder: „Macht keinen Spaß!“? Und dann kann, darf und muss jeder nach seiner eigenen Façon glücklich werden. Da macht es dann keinen Sinn mehr zu diskutieren, welches Bike „besser“ ist, weil jeder das nur für sich bestimmen kann. Und Gleichgesinnte (z.B. alle, denen Beverlyfahren Spaß macht) gruppieren sich dann (z.B. in einem Beverlyforum). Worüber man dort noch sinnvoll reden kann ist, was den Spaß vergrößert oder verkleinert (Tuning, Defekte). Und natürlich kann man immer noch locker jedem die volle Anerkennung entgegenbringen, der auf einem anderen Modell mehr Spaß hat (und sei es auch nur zeitweise)! Also, kurz zusammengefasst, wie wir Rheinländer* sagen: Jeder Jeck ist anders, aber manche gleichen sich mehr als andere.

In diesem Sinne Helau und Alaaf,

Beff


* Dem unermüdlich aufmerksamen Leser mag auffallen, dass der Anspruch „Rheinländer“ hier von jemandem erhoben wird, der auf die Frage „Aus:?“ mit „Bayern“ antwortet. Dafür gibt es natürlich eine Menge guter Gründe. Zunächst mal zu den guten Gründen für Bayern. Die liebliche Donau muss sich ja nicht hinter dem Rhein verstecken! Das könnte sie, als der bei weitem überragendere Fluss auch gar nicht! Es fängt schon bei den objektiven Daten an: Länge Donau: 2857 km. Länge Rhein: 1233 km. Und Länge läuft, das weiss jeder! Oder Geschwindigkeit: Topspeed Donau: 6855 m³/s. Rhein: 2900 m³/s. Und so weiter und so fort. Nun mag man einwenden, dass bei 6855 m³/s auch der Verbrauch höher sei, dennoch ist die Donau der deutlich ökologischere Fluss, da sie nicht importiert werden muss, anders als der Rhein, der immer erst aus dem europäischen Ausland eingeführt wird. Aber auch bei den subjektiven Kriterien punktet die Donau klar vor dem Rhein. Zum Beispiel ist die Sitzposition am Fluss klar besser, und das sowohl vom Nordufer (Blick auf die Alpen) als auch von Südufer (Blick auf die Wallhalla) aus. Und wenn es dann losgeht spürst Du auch zu zweit bei der Fahrt auf der Donau das Gewicht der Sozia quasi gar nicht mehr und das Gepäck kann auch noch kommod untergebracht werden; die Zuladung ist quasi unbegrenzt und es gibt Unmengen von sinnvollem Zubehör (Angeln, Grills, Ferngläser, Schlauchboote, Paddel, Fische, Restaurants, Brücken, Insektenmittel, um nur einiges zu nennen). Und ganz anders als beim Rhein ist von der Donau nicht bekannt, dass im Zusammenhang mit ihr so viele auch schon ganz früh von einem Reinfall sprechen würden.
Warum dann überhaupt noch der Rheinländer-Wimpel am bayerischen Maibaum? Nun, Ehre wem Ehre gebührt. Der Rhein speist sich aus der Donau, so dass auch das Rheinland und damit die Rheinländer mit zu denen gezählt werden dürfen, die vom Reichtum der Donau profitieren. Das ist nicht so bekannt, weil die Donau diese Wasserschenkung taktvoll unter der Erde vollzieht. Dass es dennoch hier erwähnt werden soll liegt an der Einzigartigkeit des Vorganges, bei dem es sich eben nicht um einen Zufluss handelt, sondern um einen Abfluss (das ist natürlich jetzt erst mal peinlich, dass da einer am Abfluss von einem anderen wohnen muss, aber es kommt ja immer auch noch mal drauf an, was das für ein anderer ist!). Was aber die Geologie erst nach und nach ans Licht gebracht hat, ist im Volk schon immer präsent gewesen, nämlich dass das Rheinland sich im Gefolge der blühenden Landschaften längs der Donau entwickelt hat, mithin der Rheinländer sich an dem labt, wovon der Bayer im Überfluss hat.
Bei seiner Entdeckung der Langsamkeit nun ist dem Bayern zufällig auch die Andersartigkeit eines jeden Jecken aufgefallen, und er hat natürlich, tugendhaft wie er nun mal ist, seinem unteren und unmittelbar betroffenen Nachbarn ob dieser Entdeckung Mitteilung gemacht; die Rheinländer waren natürlich begeistert und entzückt und haben sich alle mit großen Augen angeschaut und gerufen „Ja, Mensch, stimmt ja, ein jeder von uns Jecken ist ja tatsächlich ganz anders!“ usf. Und so ist das ein geflügeltes Wort dort unten geworden und bis heute geblieben.

Der Rheinländer selbst ist natürlich, im Gegensatz zum Jecken, nicht anders, sondern im Gegenteil einmalig. Wie Niemand sonst befährt er den Rhein und reist in die Welt, gerüstet mit technischer Findigkeit und getragen vom Wellenschlag der Sehnsucht. Und brächte seine Geschichte uns ihn nicht zurück, so erführen wir unerfahrenen kein Wort aus jenem verschwiegenen Niemandsland, das uns viele Tagesreisen jenseits der Grenzen und verborgen im Diesseits der Träume umgibt.


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compasss

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PM an compasss

Medley 125 mit Start-/Stop-Automatik, Leihfahrzeug

Erstellt am 10.01.18 12:19

Hallo Beff,

habe Deinen Beitrag gelesen und würde ihn auch grne kommentieren, aber ich habe mal wieder >80.000 ohne Unfall gefahren und somi wurde es statistisch mal wieder Zeit!

Unfall? Wie? Wann?

Am 31.12. nacmitttags, blockiertes Vorderrad bei Bremsversuch, auf meinem Lieblngs Aprilia 250 (ohne ABS). Oberarm gebrochen, operiert, jetzt noch Arm in Schlinge, tippe gerade mit links.
Habe den Aprilia jetzt aus meinem Profil entfernt, fast ALLE Stürze und Unfälle der letzten 15 Jahre nur mit dem Teil hat nun schon meinen zweiten Schuberth-Helm gefressen; ich muss wohl einsehen, das meine Liebe zu dem Roller nicht auf Gegenseitigkeit beruht.

werde mich ausführlicher melden und auf Rechtschreibung achten, wenn die rechte hand wieder Einsatzbereit ist.

bis denne ...

compasss


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Beff

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PM an Beff

Medley 125 mit Start-/Stop-Automatik, Leihfahrzeug

Erstellt am 10.01.18 12:53

HI compasss,

oh jeh – das tut mir leid zu hören!

Aber auch wenn Du das Schreiben mit links machst spiegelt sich darin die Qualität Deiner Rechtschreibung. Ich wünsche Dir, dass es 2018 nur noch aufwärts geht, in allen Belangen! Und vielleicht hat der harte Schlag, mit dem das Schicksal Dich vom Aprilia losgerissen hat ja noch Schlimmeres verhindert.

Ich habe zwar tatsächlich auch am 31.12.2017 meine letzte Fahrt bisher absolviert (war ja ein molliger Tag mit so um die 11 Grad), aber im Prinzip pausiere ich im Winter und versuche mir die Zeit mit Vorfreude und ab und zu einem schrägen Post zu vertreiben.


Bis demnächst in diesem Theater …


Beff


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compasss

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PM an compasss

Medley 125 mit Start-/Stop-Automatik und andere Leihfahrzeuge

Erstellt am 19.09.18 00:18

Hallo Beff,

ich wollte mal wieder was zu "markenfremden" Rollern schreiben, stöberte ein wenig im Archiv, und so fiel mir auf, dass ich noch eine Antwort schuldig bin.

Zuallererst aber mal: ICH bin kein Rheinländer (wie Nemo der Vielgereiste, der Beverlyabtrünnige immer schrieb: "Rheinländer, es kann nur einen geben!"). Tatsächlich bin ich ein ostpreussisch-pfälzer Bastard, der als Fischkopp geboren und aufgewachsen ist und nur vom unbarmherzigen Schicksal ins Rheinland verschlagen wurde. Dann noch mit einer Düsseldorferin verheiratet ... Du kannst Dir die Integrationsproblem im südkölnischen Bonn sicherlich vorstellen. Ein Klacks zu den Problemen, die die Tagespolitik beherrschen.

Zweitens: Donau schön und gut, aber die Bayern müssen sie ja auch importieren, sogar von den Schwaben, und dann haben sie ja auch nur einen ganz kleinen Teil davon! Sonst aber gebe ich Dir recht, die Donau ist ein nettes, wenn auch süsswasserhaltiges Gewässer, das mit seinen Reizen und Ausblicken mit dem -aber auch sehr schönen- romantischen Rheintal mithalten kann (hat man je von einem romantischen Donautal gehört?). Immerhin, wenn Sespri oder Ruedy pinkeln, dann landet das wohl früher oder später im Kölsch (oder Alt), nicht aber in den bayrischen bierähnlichen Getränken (Wo ist nur der Nonsens-Thread wenn man ich braucht?)

Drittens: Früher war alles ganz einfach: Alles südlich von Hamburg gehörte zum Kreiswehrersatzamt Palermo-Nord, aber zumindest bei mir hat sich das -vielleicht wegen des Bedeutungsverlustes der Kreiswehrersatzämter- gegeben (oder weil Franz-Josef nicht mehr da ist?). Seid umschlungen, südliche Vettern!

Viertens: 12 PS wären auf jeden Fall genug, wenn ich (fast) alleine auf der Straße wäre. Tatsächlich habe ich manchmal, nachdem Ruhe in der Eifel eingekehrt war, abends noch eine Runde auf der 50er Honda meiner Frau durch die Stille gedreht. Mehr Leistung (als 12PS) brauche ich persönlich nur, um von der Ampel wegzukommen, wenn ich, an allen anderen vorbei, dort hingekommen bin; einfach eine Sache der Fairness!

Fünftens: ... Ach was, bis gleich!


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