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Nutzt Ihr ein Navi? Welches? Warum?
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Peter59

User

Aus: 56333 Winningen
Fahrzeug: Beverly 350
Beiträge: 23

PM an Peter59

Nutzt Ihr ein Navi? Welches? Warum?

Erstellt am 20.08.12 08:11
Modifiziert am 20.8.12 08:12

Meine Touren unternehme ich fast immer mit Freunden. Die dazugehörige "Ausarbeitung" hat dabei absolut nichts mit "Arbeit" zu tun sondern macht allen beteiligten viel Spaß. Das eine oder auch andere Bierchen wird vernichtet und Anekdoten aus früheren Touren werden zum besten gegeben. Aus solch lustigen "Stimmungen" entstehen meistens die schönsten Strecken.

Wer hier von "Arbeit" redet, hat irgendwas nicht verstaden!

Ein jeder fährt halt so, wie er möchte. Mit etwas mehr oder auch weniger Naviunterstützung oder doch nur mit Karte. Die Hauptsache ist doch, dass wir alle heile und wohlbehalten an unseren gesteckten Zielen ankommen und dabei auch noch schöne Stunden erleben!

Der, der gerne mit dem Navi fährt
Peter


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Ewald

Administrator

Aus: München
Fahrzeug: Beverly 350 weiß
Beiträge: 1284

PM an Ewald

Zu: Zu: Nutzt Ihr ein Navi? Welches? Warum?

Erstellt am 20.08.12 09:16

Original von Peterpeter am 20.08.12 02:42 Uhr
... auch dem Navi unbekannt...


Hallo Peterpeter!

dafür bietet Garmin mit ein Mal zahlen ca. € 80 bis € 100 einen Geräte-lebenslangen Service, nämlich den quartalsweisen Update des Kartenmaterials. Ein 10 Jahre altes Navi ohne Update ist genau so veraltet wie 10 Jahre alte Karten, daher rate ich immer mit dem Navi auch gleich einen Updateservice mit zu kaufen. Bei Karten, wirft man die in Altpapier und besorgt sich halt neue. Beim Navi muss man sich halt mit Software und Hardware häufig bedientechnisch quälen oder zumindest geduldig sein. Bei meinem zûmo dauert ein Komplettupdate manchmal 3 bis 4 Stunden.

Ich plane meine Routen nicht im Detail, aber ob ich von München aus in die fränkische Schweiz über die westliche Route (B13) oder die östliche Route (Holledau) fahre, überlege ich mir vorher. Und ja auch das macht mir Spass! Alternativ speichere ich beide Routen ab und fahre dann los. Ich lasse die Neuberechnung im Navi immer aktiv, das bedeutet es gibt keine eigentliche Zwangsroute. Gefällt mir unterwegs ein besonders kurviges Sträßchen, welche nicht im Radar des zûmo gelegen hat, folge ich einfach der Nase meiner Beverly. Das Navi verliert nie das ursprüngliche Ziel aus den Augen und führt mich am Ende dorthin wo ich ursprünglich hin wollte. Sollte sich während der Route raus stellen, dass meine aktuelle Lebenssituation mich doch lieber statt nach Norden nach Süden weist, dann hat mein Navi einen Zauberknopf: "Route abbrechen".

Ich habe immer meinen Kopf und mein Hirn dabei und entscheide frei was ich mache. Ich lasse mich weder von einem Gerät, einer vorgeplanten Einstellung oder sonst was während meiner Freizeit drangsalieren oder zwanghaft bestimmen. Für mich ist das Navi dabei einfach ein Hilfsinstrument und keine Philosophie!

Original von Peter59 am 20.08.12 08:11
Die Hauptsache ist doch, dass wir alle heile und wohlbehalten an unseren gesteckten Zielen ankommen und dabei auch noch schöne Stunden erleben!


Da kann ich Peter59 100%ig nur zustimmen!

Ewald



Oggi tirata fuori la bestiolina!

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Bevrider

User

Aus: Lennestadt
Fahrzeug: Beverly 300 i.e. Bj.2011 Moto Guzzi Soundmachine
Beiträge: 1201

PM an Bevrider

Nutzt Ihr ein Navi? Welches? Warum?

Erstellt am 15.05.15 09:02

Erster Bericht Becker Mamba 4 CE LMU


Hallo,

bislang bin ich immer, wenn ich mit Navi unterwegs war, mit einem uralten TomTom one gefahren, selbstverständlich mit veraltetem Kartenmaterial. Trotzdem hat mich das TT immer nach B gebracht, auch am PC geplante Touren abzufahren war, mit den logischerweise vorhandenen Einschränkungen durch das Kartenmaterial, durchaus möglich. Und haben wir auch reichlich praktiziert.

Nun, da wir uns ja jetzt eine Guzzi geleistet haben, haben wir auch ein neues Navi gekauft. Lieferumfang: Navi, Motorradaktivhalter, Bornetzkabel, RamMount- Halterng für Rohrlenker bis 22mm Durchmesser. Lebenslanges Kartenupdate für 20 Länder Mitteleuropas über die Software "Becker Content Manager" (CM).
Weiteres Kartenmaterial ist käuflich erwerblich, es gibt auch weitere Software wie Blitzerwarner.
Diese Software kann mit Hilfe des CM im onlineshop gekauft werden.

Kaufgründe: das Kartenmaterial an erster Stelle, bislang hatten wir nur Deutschland, Österreich und Schweiz im Navi, aber wie gesagt veraltet;
die Navigationsoption "kurvenreiche Strecke;

Diese Option kann in drei Stufen genutzt werden, kurvig, kurviger und länger, deutlich kurviger und deutlich länger.
Selbstredend können auch am PC geplante Touren ins Navi exportiert und dann abgefahren werden.

Nachdem wir also das Navi erhalten, und an die Guzzi montiert hatten, kamen die ersten Testfahrten.


Guzzi mit RamMount- Adapter (Bezugsquelle: bikertech.eu)


Mit Aktivhalter


Mit Navi

Ok, sind keine Bevy- Fotos, aber es geht ja auch ums Navi.

Navigation: Es sind zwei Modi verfügbar, einmal Pfeildarstellung, und zum anderen eine 3D- Karten- Darstellung, in welcher die Streckenführung als rote Linie durch die Hügel dargestellt wird. Optisch sehr gut gemacht, eigene Position und Fahrtrichtung wird angezeigt, selbst Tunnel oder Wahrzeichen von Städten werden in 3D dargestellt. Neben der Kartendarstellung befinden sich links kleinere Felder, mit den Pfeilanweisungen sowie zusätzlichen Infos, die individuell eingestellt werden können. z.B. Höhenangabe, aktuelle Geschwindigkeit, verbleibende zeit zum Ziel etc.

Im Pfeilmodus ist die Navigation sehr klar, und intuitiv erfassbar aufgebaut. Wesentlich besser als beim alten TTone. Höhen angabe, Streckenlänge (verbleibend) verbleibende Fahrtzeit, aktuelle Geschindigkeitz, streckenbezogene zulässige Höchstgeschwindigkeit werden dazu angezeigt. Wenn man ohne akustische anweisungen fährt ist dies siche die optimale Routenführung, mit einem Blick schnell und eindeutig erfassbar.

Eigene touren lassen sich auch ohne Nutzung des CM in das Navi exportieren. Getestet haben wir am Mittwoch einen Tour in form eines Rundkurses, der uns zum Bikertreff "Alte Schule" und wieder nach hause bringen sollte.
Völlig klar, die gesetzten Wegpunkte werden vom Navi angesteuert. Die Möglichkeiten allerdings, während der Tour diese zu manipulieren sind eher schlecht gelöst.
Während ich beim alten TT jederzeit, auch während der Tour, eine Liste mit allen Wegpunkten aufrufen konnte, (bereits abgefahrene WP wurden dabei ausggraut dargestellt), einzelne weitere WP als besucht markieren oder auch löschen konnte, gibt es diese Möglichkeiten im Mamba nicht.
Ok, möglicherweise habe ich diese Möglichkeiten noch nicht gefunden, aber auch nach Studium des pdf- Handbuches bin ich nicht fündig geworden.

Möchte ich einen einzelnen WP, aus welchem Grund auch immer, nicht mehr anfahren,habe ich im Mamba nur die Möglichkeit, den folgenden WP zum nächsten" WP zu erklären, und habe dan nur noch die Schaltfläche "Route ersetzen".
Problem dabei: wenn ich eine Tour durch eine mir weitgehend unbekannte Gegend fahre, kann ich mir an Hand der WP-Liste aus em TT ungefähr vorstellen, wo ich im Verlauf der Tour bin, da das Mamba mir hier aber keine Infos zu Verfügung stellt, bleibt mir nur paralell ein Roadbook mit zu führen. Mit Hilfe der Mamba- Funktion: "Wo bin ich?" kann man dann wohl eine ungefähre Orientierung erreichen.

Bislang haben wir erst zweimal eine vorgeplante Tour abgefahren, aber in Sachen WP- Manipulation sind uns diese beide "kaputt" gegangen.
Wobei ich nicht behaupte, dass dies am Mamba liegt, Bedienungsfehler durch noch mangelnde Gewöhnung sind zumindest bislang genauso wahrscheinlich.

Software: Becker Content Manager
Diese ist für mich das eigentliche Ärgernis: ok, ich wußte vorher, dass der CM ein Windowssystem erwartet, welches ich nicht habe. Ich nutze die Linux- Distribution "Ubuntu".
Der CM ist wichtig hinsichtlich der Kartenupdates. Diese sind nur erhältilich, wenn man den CM auf einen PC installiert, sich innerhalb von 30 Tage über den CM bei Becker anmeldet.
Theoretisch wäre es natürlich auch möglich, sich über den Becker- online- Shop zu registrieren (meinetwegen mit Gerätenummer) und so unbürokratisch und einfach an die updates zu kommen.
Diese Möglichkeit hat Becker allerdings nicht geschaffen, oder soll ich sagen ausgeschlossen?

Wie dem auch sein, Ubuntu bietet die Möglichkeit, über Hilfsprogamme auch Windows- Anwendungen auszuführen. Allerdings ist es mir in drei Tagen am PC nicht gelungen, den CM zum laufen zu bringen. Computerabstürze waren das einzige Ergebnis. Email- Kontakt mit Becker brachte nichts, auf meine Anfrage habe ich per mail eine Standardanleitung zur Windows- Installation des CM erhalten. Und nach telefonischer Rücksprache hat man mir erklärt, das der CM auch mit den einschlägigen Ubuntu- Hilfsprogrammen nicht läuft. Ebensowenig wie die Software unter Mac-OS läuf. Eine reine und absolute Win- Software.

Wer also keinen Computer mit den BS XP, Vista, Win7 oder Win8 sein eigen nennt, sollte aufgrund der Software- Problematik die Finger vom Mamba 4 lassen.

Optional kann man für das Mamba 4 eine Aktivhalterung für das Zweit- Mopped oder auch für das auto erwerben. Fürs Auto sind dann rund 50 Euros, für das Zweit- Mopped knapp 70 Euro fällig.

Sodele, dass sind meine bisherigen Erfahrungen mit dem Mamba. Kaufpreis: 339,-- Euro.


Insbesondere das abfahren vorgeplanter Touren werde ich noch weiter austesten. In mir gut bekannter Gegend, in welcher ich meine Tour auch komplett ohne Navi und/oder Karte fahren kann, werde ich dann die Möglichkeiten einer Touränderung unterwegs austesten. Ergibt sich brauchbares an Infos und Erfahrungen, werde ich mich darüber auslassen.

Grüße Manfred


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compasss

User

Aus: Bonn
Fahrzeug: Beverly 350 & Honda NC700XD & MP3 300 hpe Sport
Beiträge: 539

PM an compasss

Nutzt Ihr ein Navi? Welches? Warum?

Erstellt am 15.05.15 16:27

Ich hatte ja schon mal gepostet, dass früher alles besser war ...

Jetzt habe ich ein Blaupunkt MotoPilot, von dem ich nicht weiß, ob ich es empfehlen kann, das ICH aber weiter nutzen werde.

Es hat:
- Ram-Mount komplett im Lieferumfang
- eine gute, wenn nicht sehr gute Halterung
- direkte Anschlußmöglichkeit an 12V (Spannungswandler in der Aktiv-Halterung
- spritzwasser und regendicht (ausprobiert)
- Lifetime Kartenupdate, wobei das Kartenmaterial von TOMTom sein soll
- ist ausser bei voller Sonneneinstrahlung ganz gut zu erkennen
- Lautsprecher, die man bei niedrigen Geschwindigkeiten gut versteht, und die bei hohen Geschwindigkeiten immerhin auf die Notwendigkeit, das Navi zu beachten hinweist.
- Bluetooth-Koppelmöglichkeit mit Helmset Ich benutze für ca. 20 € einen Bluetooh-Empfänger für Handy und MP3
- spezifische Motorrad-Proilfe (auch Cabrio und LKW)
- Importmöglichkeiten z.B. von Motorrad-Tourenplaner
- Exportmöglichkeiten für gefahrene Routen (GPX)
- Eine Akku-Laufzeit von deutlich mehr als 4 Stunden (6h sind eigentlich immer drin, habe die 12V noch niocht angeschlossen)
- auch über USB aufzulagen, und Dateien (Routen etc) zu übertragen
- zugängliche Speicherkarte für Routen
- Karten für so ziemlich alles in Europa
- Einstellbare Hinweise bei Geschwindigkeitsüberschreitungen (Fahre manchmal mit Führerscheinneuling Tochter, da ist es sinnvoll, so korrekt wie möglich zu fahren )

Was es auf jeden Fall macht, ist, einen von A nach B zu bringen.
Man kann auch "Stützpunkte" setzen, denen man sich entweder nur auch 500m nähern muss, danach wird weiternavigiert) oder die man anfahren muss ("Zwischenziele", deren Erreichen bestätigt werden soll).

Die Straßen, die es alleine auswählt, sind überraschend gut.

Die Update-Software läuft m.W. auch nur unter Windows, Routenplanung und -management kann man aber uner Linux machen.

Nachteile:
- Die Dateien (Routen, POIs, Favoriten) sind alle im XML-Format, einerseits editierbar, andererseits wären Tabellen leichter zu bearbeiten als XML-Dateien.
- Bei Routenplanung sollte / muss man die "Zwischenziele" ggf nachbearbeiten, da die Unterscheidung zwischen "Stützpunkt" und "Zwischenziel" über ein XML-Parameter "distance" gesteuert wird, der im ersten Fall 500 (m?), im zweiten Fall 0(m?) ist. Wenn Routen mit dem Navi geplant werden, kann man das bei der Eingabe festlegen, die Tourtenplaner am PC versehen nur das Ziel mit "0"(m?), die Zwischenpunkte alle mit 500. Hat den Vorteil, dass bei Umleitungen problemlos weiter gefahren werden kann, aber -wenn man es nicht weiß- auch gnadenlos an Zielen vorbei gefahren wird, "weil man ja nah genug dran war".
Man kann sich helfen, indem man die anzufahrenden Punkte (für Pausen und Besichtigungen) als Ziel definiert, und somit mehrere kleine Teilrouten statt einer großen hat.

Eine aufgezeichnete Tagestour, die schon mal 600-800 KB groß werden kann, kann man auch wieder als neue Tour laden, die Berechnung dauert dann etwas, aber so wird man zeimlich exakt da wieder lang geführt, wo man schon mal war. Ich habe den Eindruck, dass dabei auch manchmal etwas "weg-"optimiert wird. Aber grundsätzlich müsste man man ziemlich straßengenau planen können, wenn man am PC einen "Track" erstellt, und den als Route nutzt.

Verwirrend ist auch, dass manche Abbiegehinweise an etwas willkürlichen Stellen gesetzt werden, bzw, eigentlich korrekterweise, Abbiegepunkte nicht unbedingt an Straßenwechseln gesetzt werden (also von Land- auf Kreisstraße), sondern nur da, wo ein (Himmels-)Richtungswechsel stattfindet. Wenn also eine Landstraße um ca 20° nach linke abknickt, und eine Kreisstraße gradeaus führt, kann es schon sein, dass das Navi sich nicht mit einem Abbiegehinweis meldet, natürlich den Weg auf der Karte richtig anzeigt. Nur wenn man sich nur auch die Ansage verläßt, kann das schon lästig sein. Man sollte schon mal auf das Gerät schauen. (Danke Neuberechnung kommt man aber auf jeden Fall am Ziel an, ohne "Route wird neu berechnet".

Ich hatte auch schon Kreuzungen, bei denen das Navi mit Abbiegesymbolen eine 270° Halse vorgesclagen hat, statt einem Abbiegen von 90°. Aber da die Straße ja korrekt auf den Diskplay angezeigt wurde, musste man in solchen Situationen übersteuern.

Die Aufzeichnungen sind nur zweidimensionale Punkte (Garmin GPX-kompatibel), ohne Zeit-, Höhen- und Geschwindigkeitsangeben, weiß nicht, was heutzutage State-of-the-Art ist.

Karten-Updates: Ich fahre immer noch mit dem Kartenstand 2014.03 rum. Die Software wurde schon aktualisiert, aber die KArten noch nicht. Hoffe, dass ich da nicht mit einen Refurbished-Gerät reingefallen bin.

Ich würde mir neben der User-Dokumentation im PDF-Format auch noch mehr Hintergrundinformationen über die Arbeitsweise der Software wünschen. Vielleicht melde ich mich ja mal bei der bonner Firma, die die Software herstellt .

Also, das Ding ist nicht das perfekte Navi, aber eine brauchbare Navigationshilfe zum günstigen Preis. Sollte mal um die 300€ kosten, ist zur Zeit für 160-180 € (neu) zu haben. Ich habe die Hoffnung bei den Karten noch nicht aufgegeben, da die Software immer noch weitergepflegt wird, und Blaupunkt noch andere Navis im Programm hat.


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Branzzos

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Beiträge: 3

PM an Branzzos

Nutzt Ihr ein Navi? Welches? Warum?

Erstellt am 27.05.15 10:40

Ich bin in Sachen "Navi" eher konservativ eingestellt. Ich versuche mich erst mit meinen bescheidenen Ortskenntnissen durchzuschlagen, greife zum Teil auch auf Kartenmaterial zurück. Erst wenn nichts mehr geht, kommt dann das Tomtom zum Einsatz. Ich bin halt ein wenig nostalgisch...


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Shriver

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Beiträge: 1

PM an Shriver

Nutzt Ihr ein Navi? Welches? Warum?

Erstellt am 11.03.16 17:48
Modifiziert am 11.3.16 17:49

Ich war zuletzt auch lange auf der Suche nach dem passenden Navi und sag hier mal danke für den Erfahrungsbericht zum Blaupunkt Motopilot. Da er mit ein Grund dafür war, dass ich mich dagegen entschieden habe.

Preislich ist es natürlich unschlagbar unter den Motorrad Navis, aber ich hab mich nicht drüber getraut. Letztlich bin ich nun bei nem Becker mamba.4 gelandet und bin absolut zufrieden mit der Entscheidung nach den ersten Tests. Noch habe ich nicht alle Funktionen durch, aber in Kürze werde ich Details berichten.

Bislang bin ich begeistert von den Routenvorschlägen und der Geschwindigkeit. Auch lange Routen mit vielen Zwischnezielen berechnet das Navi blitzschnell. Beim Händler ums Eck war es für 260 € zu haben, vermutlich weil nun die neuen Modelle langsam am Start sind.


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Sundriver

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Fahrzeug: Beverly 350 ST 06/2015
Beiträge: 249

PM an Sundriver

Nutzt Ihr ein Navi? Welches? Warum?

Erstellt am 11.03.16 20:05

Hallo,

ich habe nach den Garmin QuestI , mit den aktuellen OSM-Karten.



Ist nicht so aufwendig in der Montage. Ist mit der Halterung immer gut im Sichtfeld und der Akku reicht immer noch mind. über den ganzen Tag im Betrieb. Die anderen Vorteile, PC-Navigation, eigene Wegpunkte, Zwischenziele usw. wurden ja schon erwähnt.

Grüße


PS: im Naviboard sind alle Meinungen über jedes Navi zu lesen.



Einsamkeit ist Belästigung durch sich selbst.
Werner Schneyder

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LeopoldoPietro

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Beiträge: 28

PM an LeopoldoPietro

Nutzt Ihr ein Navi? Welches? Warum?

Erstellt am 17.12.19 17:54
Modifiziert am 17.12.19 17:55

Liebe Alle,

ich bin auf der Suche nach einem Navi.
Beim Recherchieren der beiden Platzhirsche TomTom Rider und Garmin Zumo bin ich in einigen Foren über negative Erfahrungen mit diesen Modellen gestolpert, sowohl was die Software betrifft als auch die Wetterfestigkeit - und beide zählen ja nicht gerade zu den kostengünstigen Exemplaren.

Hat jemand von euch Erfahrung mit der Kombination rugged Smartphone (IP69 und Military Standard) mit einer entsprechenden App (z. B. Calimoto oder/und kurviger.de)?

So eine Variante wäre billiger und der Funktionsumfang der Apps soll größer / userfreundlicher sein.

Ein Servus aus Wien und danke im Voraus für Erfahrungsberichte


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compasss

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Aus: Bonn
Fahrzeug: Beverly 350 & Honda NC700XD & MP3 300 hpe Sport
Beiträge: 539

PM an compasss

Nutzt Ihr ein Navi? Welches? Warum?

Erstellt am 17.12.19 20:03

Der Thread war ja nun schon fast 2,5 Jahre alt, danke, dass Du ihn wieder vorgeholt hast statt einfach einen neuen aufzumachen. So kann man doch sehen, wie die Zeit vergeht und sich Sachen doch weiter entwickeln.

Bei den heutigen Preisen für Handy und Flatrate ist das Mopped-Navi für mich Vergangenheit. Ich nutze es nur noch, weil ich es habe, hauptsächliche aber nehme ich ein Handy, wofür ich mir eine Lebenslange Lizenz für Navigon Cruiser geholt habe, die das Produkt wenige Monate danach eingestellt haben. Da Navigon zu Garmin gehört, kann ich deren Geräte aus moralischen Gründen nicht mehr nutzen!

Aber noch läuft das Navigon, wenn es auch nicht mehr weiter entwickelt wird. Hat den Vorteil, dass es ein Offline-Navi ist, mit Karten auf dem Handy.

Aber immer öfter nutze ich Kurviger.de mit zugehöriger App für 9 Euro. Tourenpanung am PC, Übertragung aufs Telefon oder Planung -auch unterwegs- direkt am Telefon, die ist allerdings nicht so komfortabel. Und wenn ich nur von A nach B muss, dann auch mal Google Maps.

Deine Anforderungen ans Telefon sind vielleicht etwas überzogen, wenn Du so eins hast, dann gerne, aber zur Bedienung, Ablesbarkeit oder so kann ich keine Aussagen machen.

Ich habe ein Huawei Smartphone mit gutem, recht hellem Display, spritzwassergeschützt. Über Bluetooth kommen die Ansagen direkt ins Ohr, sei es über Helmset oder, wie früher, über einen Bluetooth-in Ear Kopfhörer. Inzwischen kann man recht gut nach Ansagen fahren, nur gelegentlich mal ein Kontrollblick aufs Display. Mit meiner nachgerüsteten USB-Lademöglichkeit lädt sich das Handy auch noch auf, während es navigiert, jedenfalls wenn man das Display dimmen lässt, wenn keine Abbiegehinweise anstehen. Die Ladung halten tut es auf jeden Fall.

Wenn es wirklich stark regnet, dann kommt das Handy in die Jackeninnentasche, ggf. mit Akkupack, dann nur noch akustische Führung.

Sechs-Zoll-Handy, gebraucht, ca. 150-200 Euro (bei mir huawei mate 20 mit 64 GB Speicher für offline-Karten), Software 10 Euro, Bluetooth Kopfhörer 20€ oder als Helmanlage 50€ (China-Produkt), dann auch mit Telefonie (Betonung auf "nie"), ggf. Musik (Radio funktioniert nicht wirklich gut). Handy Halterung zwischen 20 und 100 Euro, USB-Ladebuchse zwischen 5 und 80 Euro, je nachdem ob man selber bastelt oder es machen lässt.

Zum Ausprobieren: einen waserdichten Strandbeutel für Handy (5€), darein Telefon und kleine Power-Bank (10-15€), zur Not drahtgebundene in-ear-Kopfhörer, (4 Euro) das ganze an Lenker-Spiegel-Windschutzscheibe festgetüddelt. Losfahren! ist natürlich keine Bedienung während der Fahrt möglich, aber man sieht, wie man damit klar kommt. Fehlbedienungen bei der Planung sind in der Anfangsphase nicht ausgeschlossen, sind aber auch bei Navi fast zwangsläufig. Lesebrille für die Planung nicht vergessen!

Für Straßenfahrten ist die vorbeschriebene Lösung voll ausreichend, auch in ganz Europa (Data-Roaming sei Dank) Mit einem Navi brauchte ich noch einen Mini-Laptop oder ein Tablett bei Touren > 1 Tag, damit die Folgetouren unterwegs bei Abendbrot in der Herberge vorbereitet werden konnten. Offroad oder Afrika würde ich so allerdings nicht machen!

Viel Spaß und bis denne ...

compasss


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Oldie

User

Aus: Chemnitz
Fahrzeug: 350 Sport Tourer ABS
Beiträge: 61

PM an Oldie

Nutzt Ihr ein Navi? Welches? Warum?

Erstellt am 18.12.19 12:03
Modifiziert am 18.12.19 12:15

Ich nutze wie Compass (Gruß an meine Geburtsstadt Bonn ) mein Smartphone, das in einer Halterung am Spiegelarm steckt. https://www.hr-imotion.com/media/catalog/product/cache/3/image/450x450/9df78eab33525d08d6e5fb8d27136e95/2/3/23010001_06.jpg . Der Anbau der Halterung ist denkbar einfach. Spiegelklemme öffnen, auf den Spiegelarm, zuschrauben, fertig.

Ist ein Sony Xperia Xcompact, also ein relativ kleines Gerät, das mir aber ausreicht. Das Gerät wird in Japan als wasserdicht verkauft, hier hat es auch einen hohen Schutzgrad (müsste ich aber genau nachsehen). Ich habe eine große Scheibe, bei strömendem Regen würde ich beobachten, wie nass es wird und ggf in in die Jackentasche damit.

Software ist Mapfactor Navigator. Die Software ist kostenlos, es gibt dazu kostenlose Karten auf OSM Basis (die nehme ich; in der Regel monatliche kostenlose Kartenupdates) und kostenpflichtige Karten auf TomTom Basis. Die App ist im Playstore von Google zu finden. https://www.mapfactor.com/de/
Es gibt auch ein recht aktives Anwenderforum (in englischer Sprache) wo es auch einige recht aktive Biker gibt http://forum.mapfactor.com/ Die App kann GPS Routen importieren, so dass man mit anderer Software planen kann.


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Willi227

User

Aus: Göppingen
Fahrzeug: Beverly 350 BMW R1200R
Beiträge: 66

PM an Willi227

Nutzt Ihr ein Navi? Welches? Warum?

Erstellt am 18.12.19 15:46

Hallo,
ich habe seit 7 Jahren das Garmin Nüvi 220 an meinen Motorrädern und an der Beverly. Wind und Wetter noch nie ein Problem gehabt, es geht immer und überall. Ich nutze keine Bluetooth Verbindung für Akustik. Immer wieder ein kurzer Blick aufs Navi und fertig.


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compasss

User

Aus: Bonn
Fahrzeug: Beverly 350 & Honda NC700XD & MP3 300 hpe Sport
Beiträge: 539

PM an compasss

Nutzt Ihr ein Navi? Welches? Warum?

Erstellt am 18.12.19 19:20

Also, einen Nachtrag hätte ich noch zu meinem Geschreibsel von oben. Ein Motorradnavi hat im Allgemeinen ein einfacheres Interface für die Benutzung unterwegs. Es kommt eigentlich nicht häufig vor, aber manchmal ist es doch angenehm, wenn bei einer unerwarteten Umleitung / Streckensperrung man dem Navi mitteilen kann, dass es für die nächsten 3 km einen anderen Weg suchen muss. Beim Handy bedeutet das zu 100%, dass man anhalten und sich die Handschuhe ausziehen muss, um das der App klarzumachen, beim Navi KANN man das Glück haben, das die entsprechende Funktion auch mit Handschuhen und wenigen Tastendrucken leicht zu erreichen ist, muss aber nicht. Anhalten SOLLTE man in jedem Fall, oder -mal wieder zur Übung- versuchen, der eigenen Intuition zu folgen.

Überhaupt habe ich in den Jahren der Navinutzung festgestellt, dass mein Orientierungsvermögen nachgelassen hat, nutze das Navi aber trotzdem weiter.

bis denne ...

compasss


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wolffi

User

Aus: Leipzig
Fahrzeug: Motorrad Yamaha
Beiträge: 420

PM an wolffi

Nutzt Ihr ein Navi? Welches? Warum?

Erstellt am 19.12.19 22:10

In einem muß ich dir aber mal Widersprechen...
Gerade wenn ich nach Navi fahre,egal ob mit Roller oder Auto (Iphone 6S plus),muß ich immer wieder Feststellen das die Dinger (besser die Software) eigentlich dumm und Stumpfsinnig ist.Ich finde komischer Weise gerade bei Umleitungen immer wieder bessere Alternativen und kann mich immer auf meine Orientierung verlassen.
Ich teste auch kerne mal mein Handy und fahre nach Navi auf Arbeit,da beweise ich ihm immer wie Dumm es eigentlich ist.Es zeigt mir 10,3 km an,ich brauche aber nur 7,5 km und ganze 6 min. weniger laut meiner Strecke.Natürlich versucht das Navi mich an jeder Ecke dann auf dessen Strecke zu lotsen,Hoffnungslos überfordert das Ding.

Andreas


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LeopoldoPietro

User

Aus:
Fahrzeug:
Beiträge: 28

PM an LeopoldoPietro

Nutzt Ihr ein Navi? Welches? Warum?

Erstellt am 20.02.20 13:42

Servus,
und danke für eure Inputs!

Ein kurzes Update meinerseits.
Ich habe mich für die Smartphonevariante entschieden. Es wird ein Blackview 6100 (China low budget handy) werden - großer Bildschirm, Android 9, der Beschreibung nach ein gute GPS-Modul und wetterfest.

Über die Befestigung bin ich mir noch nicht im Klaren. Ram Mount an der Spiegelarmbefestigung oder in der Mitte an der Scheibenbefestigung.

Zum Routen wirds kurviger.de werden.

Herzliche Grüße aus Wien


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Dino

User

Aus: 28870 Ottersberg
Fahrzeug: Beverly 350
Beiträge: 493

PM an Dino

Nutzt Ihr ein Navi? Welches? Warum?

Erstellt am 05.06.20 23:25

kann man zu Hause ein Garmin Zumo mittels USB-Kabel am Computer aufladen?
oder muß ich mir noch ein externes Ladegerät kaufen?
Gruß Dino


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dieHitze

User

Aus: Bremen
Fahrzeug: Beverly 350 Sport Touring
Beiträge: 23

PM an dieHitze

Nutzt Ihr ein Navi? Welches? Warum?

Erstellt am 06.06.20 14:12

Hallo Dino,
wenn sich ein Gerät an USB laden lässt, dann geht das auch am Computer. Es kann da nur länger dauern, als mit einem Ladegerät. USB 2.0 gibt max 0,5A, USB 3.0 max 0,9A aus.
Gruß


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Dino

User

Aus: 28870 Ottersberg
Fahrzeug: Beverly 350
Beiträge: 493

PM an Dino

Nutzt Ihr ein Navi? Welches? Warum?

Erstellt am 06.06.20 23:30

danke für die Beantwortung der Frage
LG
Dino


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cofacearena

User

Aus: Nackenheim bei Mainz
Fahrzeug: Beverly SportTouring 350 (seit 04.06.2018)
Beiträge: 38

PM an cofacearena

Nutzt Ihr ein Navi? Welches? Warum?

Erstellt am 07.06.20 10:33

Du hast doch bestimmt auch ein Smartphone und/oder Tablet, eventuell auch noch Altgeräte als "Reserve".
Dank EU bestehen die meisten USB-Ladegeräte aus einem gerätespezifischem Ladekabel und einem universellem Netzgerät für die Steckdose.

So ein Netzgerät wäre sinnvoller als unnötig den PC zu betreiben.


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Oldie

User

Aus: Chemnitz
Fahrzeug: 350 Sport Tourer ABS
Beiträge: 61

PM an Oldie

Nutzt Ihr ein Navi? Welches? Warum?

Erstellt am 12.08.20 08:53

Hier ein Erfahrungs- /Testbericht von Heise

https://www.heise.de/tests/Motorrad-Navi-Garmin-Zumo-XT-braucht-es-das-4801898.html?wt_mc=rss.red.ho.ho.atom.beitrag.beitrag


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